Februarkämpfe 1934

Februarkämpfe 1934
Februarkämpfe 1934 Bild: SPÖ-Donaustadt/Nata Rikdaze

SPÖ-Donaustadt gedenkt den Februarkämpfen 1934

Heute Vormittag gedachte die die SPÖ-Donaustadt mit der traditionellen Kranzanbringung neben dem Gedenkrelief am Haupteingang des Goethehofs den Opfern der Februarkämpfe 1934.
Der zwei Jahre zuvor als hochmoderner Gemeindebau von Bürgermeister Karl Seitz eröffnete Goethehof in Kaisermühlen war einer der umkämpftesten Bürgerkriegsschauplätze in Wien.
Im Februar 1934 erhoben sich in weiten Teilen Österreich die Arbeiterinnen und Arbeiter vergeblich gegen den Austrofaschismus. Die ständestaatliche Diktatur verbot infolgedessen die Sozialdemokratie und beendete die Demokratie in Österreich.
SPÖ Bezirksgeschäftsführer Christian Stromberger mahnte anlässlich der 85. Wiederkehr dieses wichtigen Gedenktages: „Die Dialogfähigkeit zwischen den unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen darf in einer Demokratie nie verloren gehen und Gewaltanwendungen dürfen niemals Mittel in Auseinandersetzungen sein. Begreifen wir den 12. Februar als Mahnung und ziehen wir die richtigen Schlüsse daraus.“